Freitag, 4. Juni 2010

Schmuckstücke II

Nachdem ich euch hier schon meine Schatzkammer gezeigt habe,
gibt es jetzt meine Schmuckaufbewahrung für Ketten.





Außerdem gibt es noch ein Foto vom lecker selbstgemachten Erdbeereis. Einfach gefrorene Erdbeeren + Joghurt in den Mixer und gut durchmixen. Nach Belieben noch zucker hinzufügen. fertig! & lecker!








Und einen Musiktipp hab ich auch wieder. Seit heute:


Willkommen in der WIRklichkeit

18 Jahre Bandgeschichte. 18 Jahre live. 18 Jahre Teambuilding. Blumentopf, das sind 18 Jahre HipHop ohne Stereotypen und abgedroschene Images.
Jetzt haben die fünf Münchner die Rick Rubin'sche DefJam-1986-Rockgitarre wiederentdeckt. In Zeiten, in denen sich viele der einstigen Weggefährten vom Genre abwenden, ist ihr sechstes Album WIR nach vierjähriger Pause und diversen Soloprojekten ein Statement, ein Bekenntnis zu Beats und Cuts, zu Samples und Reimen. WIR ist eine Zäsur. Nicht nur für den Blumentopf, sondern durchaus auch für den deutschen HipHop. Denn DJ Sepalot und die vier MCs Cajus, Holunder, Roger und Schu haben nicht nur ihren Sound radikal verändert, sondern sie eröffnen dem eigenen Genre auch textlich neue Aussichten. Sie thematisieren stabile Beziehungsverhältnisse, die Notwendigkeit der Lüge, schauen hinter die eigene und fremde Spaßfassaden und blicken durchs Fenster zum Berg auf die eigene Kindheit zurück.
Die Töpfe rappen vom Fluch ein guter Mensch zu sein, erzählen von den Freuden der Vaterschaft und beweisen so mit WIR wie nebenbei, dass der deutsche HipHop das Potential hat erwachsen zu sein.
Die Beats auf WIR werden dominiert von trockenen Rockgitarren und reduzierten Schlagzeug-Loops. „Mehr Dreck, mehr scheppernde Drums, roh und direkt…“, so Sepalot, hauptverantwortlich für das Sounddesign, über die musikalische Neuorientierung auf WIR. Oder, wie es Rapper Schu formuliert: „Rotziger und trotziger, aufs Wesentliche beschränkt, denn HipHop ist doch vor allem das: Aus einfachen Mitteln viel machen.“
Die Folge ist ein abgespecktes, ja fast schon spartanisches Klangkonzept, das auf goldene Frühzeiten des Rap verweist, auf die Beastie Boys und Run DMC.

Bei all der Bandgeschichte kommt es den Töpfen vor allem auf eins an: Live zu rocken. Und das tut WIR ohne Abstrich. Denn WIR ist kompromisslos, rough und kantig. Frei von Allüren und aufgesetzten Images, direkt aus dem Bauch, locker und unverkrampft. Rapmusik mit Punkattitüde. WIR ist das ungewaschene und durchgeschwitzte Tour -T-Shirt inmitten der frisch gebügelten Designerhemdchen, der Abdruck von verdreckten Straßenschuhen auf dem weißen Angorateppich, der betrunkene Störenfried, der mitsingt, wenn die Feuerzeuge angehen. WIRWIR ist wahre Freundschaft. WIR rockt.


Anspieltipps: System Fuck | Nicht genug | Nerds

Kommentare:

  1. Tolle Ketten und -aufbewahrung!!! :)

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  2. ich mag die Fotos hier echt gerne :) ich könnte lang nicht mit so viel Schmuck mithalten, aber das hat ja eher andre Gründe ;)
    der Parisanhänger is schön, is der von Accessorize? Ich find den Laden toll :)

    Und das Eis ...das schaut ja mal echt lecker aus *mhmmmmm

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  3. Wooow.. Deine Kettenaufbewahrung ist soooo toll :)

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  4. Woher hast du denn die Kettenaufbewahrung her ?

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  5. Super schöne Sammlung!
    Besonders die Uhrenkette (von Accessoirize is se glaub?!), die mit den Blättern und die Eifelturmkette :) Echt schick!
    Liebe Grüße

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  6. So toll die kleine "Kettengarderobe" und sehr sehr schöne Sammlung :)

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