Freitag, 4. Februar 2011

Ursula Wolter | Wohin die Wolken ziehen

Auf einer Feier begegnen sie sich - und sind so verschieden wie Tag und Nacht: die 22-jährige Anna, voller Selbstzweifel und so sehr bemüht, es allen recht zu machen, dass sie sich selbst zu verlieren droht, und der 70-jährige Konrad, der sein Leben bisher fest im Griff hatte, jedoch gerade erfahren hat, dass er bald sterben muss. Zwischen den beiden entsteht eine zarte und ungewöhnliche Freundschaft, in deren Verlauf sie sich allmählich verändern: Konrad lernt, mit seiner Krankheit zu leben und Hilfe von anderen Menschen anzunehmen. Anna beginnt, sich Ziele zu setzen und sich gegenüber anderen zu behaupten. Und sie lernt die Welt mit Konrads Augen zu sehen und die wahre Liebe zu erkennen ...

Für mich persönlich war die Geschichte um Konrad und Anna sehr ergreifend. Keine Frage, das Buch ist ein Schicksalsroman, ein Drama und voll mit Gedanken von Traurigkeit. Ich war oft sehr nachdenklich. und trotzdem war die Geschichte berührend schön. Die Freundschaft die sich zwischen dem 70-jährigen Konrad und der gerade 22-jährigen Anna entwickelt ist bezaubernd und auch wenn das eigentlich gewollte 'Happy End' ausbleibt so endet das Buch mit einem großartigen & nachdenklichen Schluss. Das Buch war eine gute Abwechslung zu den anderen Genres von Büchern die ich normalerweise lese. Man sollte eben doch öfter mal andere Richtungen einschlagen und sich mit anderen Thematiken auseinander setzen.

Ein Zitat hierzu hat mir sehr gut gefallen und das übernehme ich gerade hier mal: "Ursula Wolter erzählt eine leise Geschichte von Freundschaft, vom Leben und Sterben, von Neubeginn und Abschied nehmen, von Veränderung, von der Liebe, von Hoffnung, vom Älter werden, vom Kämpfen und den kleinen und großen Träumen im Leben."

1 Kommentar: