25. Mai 2015

Viva la Luxembourg
Ein kreatives Wochenende in Luxemburg

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Nun endlich kommt mein kleiner Bericht über die Kreativreise die ich Ende April in Luxemburg unternommen habe. Wer hat bei einer Reise oder einem Kurztrip schon Luxemburg auf dem Schirm?! Ich zumindest hatte es nicht und war wirklich überrascht über dieses kleine wundervolle Stück Land. Ich wurde von Visit Luxembourg zu einem 3-tägigen Trip durch Luxemburg im Rahmen eines Kreativprogramms eingeladen. Hier kommt nun mein kleiner Luxemburg-Bericht.
Am Freitag bin ich mit der Bahn angereist. Ich war wirklich überrascht wie schnell ich in Luxemburg war. Bereits nach 2 Stunden bin ich dort angekommen und wurde herzlich im Empfang genommen. Zuerst ging es zu einem kurzen Lunch ins Konrad Café & Bar. Einem gemütlichen kleinen Café mit schönen Vintagemöbeln. Dort gab es dann erstmal ein gemütliches Kennenlernen und ein Lachssandwich für mich. Danach starteten wir eine kleine Erkundungstour auf dem Fahrrad quer durch die Stadt. Hierbei entstand auch dieser schöne Ausblick auf Luxemburg, denn die Stadt ist ziemlich hügelig angelegt und ist sozusagen eine Berg- und Talfahrt, so dass es selbst in der Stadt eine Beförderung mit Aufzug von der Ober- in die Unterstadt gibt. Leider gab es für mich nicht wirklich ein passendes Fahrrad und so war es ziemlich anstrengend mit dem Rad die Stadt zu erkunden und wegen vieler Baustellen mussten wir auch meist das Rad schieben und sind nicht wirklich zum Fahren gekommen. 
Ausblick nun von unten || Das Kunstmuseum MUDAM von außen
Auf dem Rückweg zum Hotel hatten wir dann noch kurz die Möglichkeit am Großherzoglichen Palast vorbeizuschlendern, uns kurz im Schokoladenhaus umzusehen und uns ein Eis zu gönnen. Denn es stand auch schon wieder der nächste Programmpunkt an. 
Zum Abendessen ging es ins MUDAM. Das MUDAM ist eigentlich die Kunstgalerie in Luxemburg. Jeden letzten Freitag im Monat gibt es aber die Veranstaltung Kunst & Dinner. Also schauten wir uns zuerst die skurile Ausstellung von David Altmejd an. Die erschaffenen Figuren waren sehr komplex und sehr futuristisch. Er arbeitet viel mit Spiegeln und Plexiglas und
erschafft seine eigene Science Fiction-Welt.

Im Kunstmuseum Fotokunst selbst gemacht {mit Katja} || Brunnen mit schwarzer Tinte

Das Dinner danach war ziemlich lecker und echt außergewöhnlich direkt in einem Museeum zu essen. Auch die kleine Runde aus uns Fünfen machte den Abend sehr gemütlich. Die Nacht verbrachten wir im Best Western Plus Grand Hotel Victor Hugo direkt in Luxemburg. Ich hatte ein schönes gemütliches Zimmer, allerdings ohne funktionierenden Fernseher und auch bei der Dusche ließ sich die Temperatur nicht regulieren, so dass ich bei gefühlten 50 Grad am Morgen geduscht habe.
Am Samstag starteten wir gemeinsam in die Ardennen. Denn Luxemburg besteht nicht nur aus der Stadt, sondern es gibt auch eine wundervolle Landschaft und hübsche kleine Örtchen zu bestaunen. Der erste Tagespunkt in unserem Kreativtrip war ein Filz-Workshop im Naturpark Obersauer. Mir hat das Filzen echt Spaß gemacht und ich fand’s einfacher als zuerst gedacht. Ich habe mich für eine Mohnfilzblume entschieden und war mit dem Ergebnis doch echt zufrieden. Zum Mittagessen ging es dann ein paar Örtchen weiter nach Esch in das Restaurant Comte Godefroy. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und durften uns auch dort im Wellnessbereich und in den Zimmern ein wenig umsehen. Auch das Essen war großartig und ich entschied mich für ein vegetarisches Gericht mit Spargel und Gemüse. 
Danach ging es auch schon direkt weiter zum nächsten Workshop. Es wurde mit Brennesseln gekocht. Dafür ging es aber erstmal selbst raus in die Natur zum Pflücken. Zusammen mit Agnese zauberten wir dann ein tolles Menue. Bereits fertig zubereitet war das Brennesselbrot. Dazu gab es dann gefüllte Pilze, veganes Omlette, Brennesselsuppe, ein Pesto und Risotto. Zum Abendessen wurde dann unser Menue in der gemütlichen Wohnung und ehemaligen Bahnhäuschen von  Agnese verköstigt. Demnächst möchte ich euch auch noch ein Rezept vorstellen, allerdings bin ich selbst noch nicht zum Brennesselsammeln gekommen. Ziemlich spät am Abend ging es dann zu unserem nächsten Hotel du Commerce in Clervaux {Auch hier wieder übrigens ohne funktionierenden TV….}
In Clervaux starteten wir auch direkt Sonntag in der Früh zu unsrem Fotoworkshop „Get me out of auto mode“ mit Alfonso. Auch wenn ich selbst schon lange im manuellen Modus fotografiere, war es doch spannend und informativ, denn Alfonso konnte uns allen noch ein paar kleine Extrakniffe beim Fotografieren zeigen. 
Unser Mittagessen gab es dann im Restaurant Roder. Dort entschied ich mich dann für Fisch und hatte ein leckeres Lachsmenue. Unser letzter Anlaufpunkt war dann das Schiefermuseum in Haut-Martelange. Dort ging es zuerst unter die Erde in die Schiefermiene und danach schauten wir uns die alten Lagerhallen und Werkstätten der Schiefermanufaktur an. Zu guter letzt durften wir uns alle noch eine hübsche Schiefernplatte selbst zuschneiden und mit nach Hause nehmen. Nach der Besichtigung mussten wir dann auch schon wieder die Heimreise antreten.
Insgesamt hat mir der Ausflug echt Spaß gemacht. Wir hatten eigentlich super Wetter und die Tage gingen  ruckzuck vorbei. Allerdings fand ich das Programm teilweise echt straff und es gab kaum Freizeit und die Möglichkeit Luxemburg ein wenig selbst zu erkunden. Da Marte Holländerin ist, haben wir uns auch das ganze Wochenende auf englisch unterhalten. Das war echt mal wieder spaßig, aber teilweise auch echt anstrengend den ganzen Englischwortschatz wieder zusammenzukratzen. Luxemburger selbst sprechen nämlich allesamt fließend deutsch, englisch + französisch und sind wirklich sehr herzlich und offen. Auch die Stadt und alles drumrum hat mich sehr beeindruckt, da ich mir selbst noch nie Gedanken darüber gemacht hatte wie schön es doch in Luxemburg ist. Ich werde bestimmt einmal zurück kommen und mir mit Ruhe und Gemütlichkeit die hübsche Stadt nochmal anschauen.
Ich bedanke mich hiermit nochmal herzlichst bei Visit Luxembourg für den schönen kreativen Ausflug durch Luxemburg, bei Sandy unserer tollen Reiseleiterin und Chauffeurin und bei meinen Mitreisenden Katja von WellSpa-Portal, Janett von Teilzeitreisender und Marte von moderne hippies.

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  1. Oh, meine Heimat 🙂 Ich hatte von dem Programm auch gehört, wie toll, dass du es wahrnehmen konntest und Gefallen daran hattest! Wenn man in Luxemburg aufwächst, vergisst man leider manchmal, wie schön das Land doch ist. Liebe Grüße!

  2. Puuhh, tief durchatmen nach dem vollen Programm…aber es hört sich ja gut an.
    Ich war einmal kurz in Luxembourg, aber das ist sooo lange her. ich fand es aber auch sehr schön, glaube ich mich zu erinnern. Das muss auf einer der Fahrradtouren während meiner Zeit als Erzieherin gewesen sein. Wirklich lange her;)
    GGLG Astrid

  3. Schade, dass ihr keine Zeit hattet, die Stadt in Ruhe selbst zu erkunden. Dennoch hört es sich nach wundervollen Tagen an, in denen ihr viel erlebt habt 🙂

    Ich habe noch gar nicht geschaut, wie weit es von hier nach Luxemburg ist, aber ich war in meiner Jugend mal in Saarland Urlaub machen und dort waren wir auch in Luxemburg und einem kleinen Ort in Frankreich und das Saarland ist von uns aus ja nicht so weit entfernt 🙂

    Grüsse ♥

    1. Also ich bin ja direkt über Kehl durch Frankreich nach Luxemburg gefahren. Ging superschnell und ich musste nur einmal in Strasbourg umsteigen! Die Zeit verging wirklich richtig schnell. Von der Anreise finde ich Luxemburg also überhaupt kein Problem 🙂

  4. Ach wie cool! Ich selber bin Bloggerin aus Luxemburg und ich wusste gar nicht, dass unsere Touristenbüros solch moderne Initiativen ergreifen um das Ländchen bekannter zu machen! Falls du noch mal nach Luxemburg kommst, bist du jedenfalls herzlich eingeladen an einem unserer Bloggertreffen teilzunehmen 😉
    xx

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