11. September 2016

Ein Stück Heimat – Futtern wie bei Muttern {+ Gewinnspiel }
Rindfleisch mit Meerrettich & Vanilleeis mit Himbeeren

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*Werbung in Zusammenarbeit mit bofrost*
Vanilleeis mit heißen Himbeeren

Seit über 10 Jahren wohne ich jetzt hier. 250 km entfernt von meiner Heimat dem Frankenland. Trotzdem bin ich der Heimat immer noch treu und versuche zumindest einmal monatlich meine Eltern und Freunde zu besuchen. Ein Stück Heimatgefühl ist immer etwas Besonderes und wird auch durch gutes, regionales Essen vermittelt. Dinge die es hier eben im Badnerland nicht gibt… Kürzlich erst in der Heimat habe ich mich wieder mit Schneeballen, Zimtrollen und Ausgezogene eingedeckt. Außerdem sind hier Krapfen (Berliner) auch mit Hiffenmark (= Hagebuttenmarmelade) gefüllt. Und früher gab’s bei meinem Opa immer einmal wöchentlich Grumbera-Stöpferle (Grumbere = Kartoffel und Stöpferle sind eine Art von Schupfnudeln) mit Bohnenbrühle (ähm. Eine Art Soße aus Bohnen *gg*). Auch mitgenommen aus dem Elternhaus: Rahmkümmerle mit Spaaatzen. Das sind also Rahmgurken mit großen Spätzle.  Hihi. Das musste ich euch erzählen, weil ich die Namen ja selbst so witzig finde 😉


bofrost* hat mich kürzlich gefragt, welches Gericht für mich nach Heimat schmeckt. Ich habe mich heute für ein Gericht entschieden das traditionell als fränkisches Hochzeitsessen gilt. Ich kenne es daher von Kindesbeinen an, denn es wurde oft Sonntags zuhause gekocht und auch in Gaststätten findet man es überall. Heute gibt es also Rindfleisch mit Nudeln und Kree (= Tafelspitz mit Nudeln und Meerrettich). Ich verrate euch heute unser Rezept. Für ganz Eilige gibt es aber bei bofrost* auch die schnelle Variante Tafelspitz.

Rindfleisch mit Meerrettich Kree Nudeln fränkisch Heimatküche

Zutaten für 2 Personen:
400 g Tafelspitz
1 Pck. Suppengrün
2 Lorbeerblätter
250 ml Brühe vom Fleischsud
75 g Butter
1 TL Zucker
etwas Mehl
4 EL Meerrettich aus dem Glas
Muskat (frisch gerieben)
Spritzer Zitrone
Salz & Pfefferkörner
1 EL Sahne
300 g Bandnudeln

In einen Topf 2 Liter Wasser geben und Suppengrün, Lorbeerblätter sowie Salz und Pfefferkörner dazugeben. Wenn das Wasser kocht, kommt auch das Rindfleisch am Stück in den Topf. Das Fleisch soll nun einfach 120 – 180 Minuten in der heißen, aber nicht kochenden Brühe ziehen.
Für den Meerretich die Butter in einen kleinen Topf schmelzen und mit Mehl bestäuben. Die Einbrenne mit einem TL Zucker verrühren und kurz aufkochen. Dann ca. 250 ml Brühe vom Fleischsud nach und nach zugeben und den Meerretich einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und dann ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal kurz aufkochen, einen Schuss Sahne einrühren und einen Spritzer Zitrone zugeben.
Ist euch der Meerrettich nicht scharf genug, könnt ihr nach Belieben noch etwas dazu geben.
Die Nudeln wierden nach Packungsanweisung gekocht, kurz bevor das Fleisch fertig ist.
Nach ca. 2 – 3 Stunden das hoffentlich zarte Rindfleisch aus der Brühe nehmen und in Scheiben schneiden und dann servieren.

Zugegeben – hier in der Region kennt man das Gericht auch, aber ich hab es noch nie hier gegessen! Die Badner reichen nämlich statt Nudeln hier als Beilage Kartoffeln oder gar nur eine Scheibe Brot! Geht für mich gar nicht & deswegen wird es entweder auf traditionelle Art in der eigenen Küche selbst gekocht oder von Mama zuhause servieren lassen.

Vanilleeis mit heißen Himbeeren
Und welcher Nachtisch erinnert mich an meine Kindheit? Ganz klar – das typische 80er Jahre Dessert!! 
Es gibt natürlich Vanilleeis mit heißen Himbeeren!

Zutaten für 2 Personen:
1 EL Puderzucker
1 TL Speisestärke
2 Kugeln Vanille-Eis
Die TK-Himbeeren auftauen lassen. In einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufwärmen. 
1 EL Puderzucker zu den Himbeeren geben. Sobald die Himbeeren das Köcheln anfangen 
mit Speisestärke ablöschen und nochmals kurz aufkochen.

Und welches Gericht schmeckt bei euch nach Heimat?
Ich darf 3 Gutscheine á 30,00 € von bofrost* verlosen.
Hinterlasst einfach einen Kommentar mit Name & Kontaktmöglichkeit. 
Verratet mir hierbei noch euer liebstes Rezept aus der Heimt.
Teilnahmebedingungen:
* Das Gewinnspiel läuft bis zum 18. September 2016 // 24:00 Uhr
* Teilnehmen könnt ihr mit 18 Jahren oder Erlaubnis eurer Eltern.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Die Gutscheine werden per Post verschickt.

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  1. Hallo
    Das sieht alles sehr lecker aus. Ach da komme ich ins schwärmen. Mein Lieblingsrezept aus meiner Heimat ist die Reibekuchen mit Blaubeersuppe oder doch lieber Bratkartoffeln mit klunkersupe. Einfach köstlich.

    Liebe Grüße
    Anja

  2. Tolle Fotos, die gleich Appetit machen! Bei uns in der Region wird die Kartoffel ganz groß geschrieben. Dementsprechend werden damit viele Gerichte gezaubert. Ich liebe Kartoffelspalten mit Rosmarin aus dem Ofen mit selbstgemachtem Kräuterquark. Simpel, aber so lecker. Liebe Grüße Elli

  3. Hallo,
    ich les hier meist still mit. Aber auf die Frage, was nach Heimat schmeckt, muss ich einfach antworten. Ich wohne in Westsachsen und seit meiner Kindheit liebe ich Klöße. Grüne Klöße und Kartoffelklöße wie sie meine Mutter macht und Wickelklöße, wie sie nur meine Schwiegermutter kann. Dazu gibts geweils Fleisch und Soße. An Weihnachten ist es Gänsebraten oder "Hase", sonst gerne Roulladen (gefüllt mit Speck und Zwiebeln) oder Lende. Hmmmm…
    Und obwohl ich die Rezepte genau mitgeschrieben habe, bekomme ich die Klöße nicht so hin, wie die Mütter…
    LG von TAC

  4. Guten Morgen liebe Yvonne,

    Eis mit heißen Himbeeren kommt mir auch sehr bekannt vor! Das könnte ich auch mal wieder machen. Danke für die Inspiration! 🙂

    Mein Heimatgericht sind Pfannkuchen mit Äpfeln im Teig. Darüber kommt dann noch schön Zimt & Zucker. Es ist jetzt kein aufwändiges oder regionales Essen, aber bei meiner Mutter schmecken sie einfach unendlich lecker! Und auch jetzt wünsche ich sie mir noch regelmäßig, wenn ich zu Besuch bin. 🙂

    Viele liebe Grüße
    202snoopy
    (202snoopy ät googlemail punkt com)

  5. Hallo Yvonne,
    also ein richtiges Rezept auf meiner Heimat fällt mir gar nicht ein, aber bei uns zu Hause gab es immer Soljanka und ich dachte immer, dass es das überall gibt, aber habe zuletzt erst mitbekommen, dass das eher so ein "ostdeutsches Ding" ist. Manche Freunde von mir kennen Soljanka gar nicht, aber das werde ich bald bei einem Kochabend ändern ;).
    Liebe Grüße
    Marie

    mariel punkt schule at web punkt de

  6. Hallo liebe Yvonne,

    Die Himbeeren mit Vanilleeis sehen fantastisch aus. Ich glaube, dass muss auf jeden Fall auch mal auf meinen Speiseplan wandern.
    Ich komme ursprünglich aus Hamburg und was liegt da näher als der traditionelle Labskaus? Dieser ist auf alle Fälle gewöhnungsbedürftig und schmeckt lange nicht jedem. Aber ich mag ihn, auch wenn er nicht ganz so appetitlich aussieht. 😀

    Meine Mailadresse: lena.gehrke@t-online.de

    LG Lena 🙂

  7. Nom nom nom sieht das guuuuut aus!
    Das kommt wohl davon, wenn man nur einen Salat abends isst und sich dann so was leckeres anschaut 😀 Jetzt grummelt mein Magen schon vor Hunger 😉
    Liebste Grüße
    Lea

  8. Huhu liebe Yvonne 🙂

    Du schaffst es immer wieder, dass ich sabbernd vorm Monitor sitze *-* Das ist der Wahnsinn, wie lecker das immer bei dir aussieht *-*
    Ich glaub, ich muss mich mal selbst bei dir einladen, haha ;D

    Meine Liebe, ich wünsche dir noch eine zauberhafte Sommerwoche und alles Liebe,
    deine Rosy ♥

  9. Das sind ja tolle Rezepte. Eis mit heißen Himbeeren gabs in meiner Kindheit immer zu Weihnachten bei Oma!

    Mein liebstes Rezept aus meiner Heimat ist immer noch Spargelgemüse mit Gabelspaghetti und Schnitzel :). Die Spargel mit der hellen Soße – keine Hollandaise – esse ich soooo gerne! Auch heute noch!

    Liebe Grüße,
    Tanja

  10. Ich mag sehr gerne Käsespätzle, auch heute noch schmacken sie einfach nach Kindheit. Auch wenn meine lange nicht so gut sind, wie die früher daheim…

    Viele Grüße, Silvia

    silvia-hilde @ live.de

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