7. März 2019

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Kirschen

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Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Kirschen

Streusel hatte ich ewig nicht mehr!! Jetzt ehrlich. Und dann lief mir kürzlich dieses leckere Bild von einem Maulwurfkuchen bei Instagram über den Weg… Der hat mich dann wirklich total angefixt und ich hab am vergangenen Wochenende dann eine Mini-Version gebacken.

Beim Essen dieser schokoladigen Käsekuchen-Streusel-Muffins hab ich dann erstmal wieder gemerkt wie köstlich doch STREUSEL schmecken. Muss ich unbedingt ganz bald wieder machen. Davon kann man gar nicht genug bekommen!! Gefüllt sind die leckeren Dinger übrigens mit Kirschen – ihr könnt aber auch gerne anderes Obst dafür hernehmen.

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Kirschen

Zutaten für 12 Stück:

Für die Schoko-Streusel + Boden
150 g Mehl
50 g Kakaopulver
100 g Zucker
50 g Schoko-Raspel (Zartbitter)
100 g kalte Butter
1 Prise Salz

Für die Füllung:
ca. 30 Sauerkirschen
40 g Mehl
50 g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
500 g Quark (40% Fett)
2 Eier

Zubereitung:

Für den Streusel-Teig zunächst die Butter in kleine Stückchen schneiden. Alle restlichen Zutaten (Streusel) mit zusätzlich 3 EL Wasser mit den Händen zu Streuseln verkneten. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Kirschen abgießen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Für die Füllung Mehl, Zucker und Bourbon-Vanillezucker vermischen. Den Quark und die Eier mit dem Rührgerät in einer Schüssel glatt rühren. Die Mehlmischung unter ständigem Rühren einrieseln lassen.

Die Hälfte der Schoko-Streusel in die Papierförmchen verteilen und leicht andrücken. Die Quarkmasse darüber geben und die Kirschen (ungefähr je 3 pro Muffin) darauf verteilen. Dann die restlichen Streusel darüber geben.

Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Dann kann serviert werden!

Im Kühlschrank aufbewahrt, schmecken die auch noch nach 3 Tagen lecker!

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Kirschen

Und sonst so?

Was gibt es sonst so aus dem Leben? Interessiert euch das noch? Liest hier noch jemand mit? Manchmal weiß ich gar nicht was ich außer dem Rezept hier noch schreiben soll – ob das überhaupt jemand liest. Oder wird nur noch über Instagram konsumiert bzw. kommuniziert? Ich weiß es manchmal nicht…

Und doch will ich das hier auf keinen Fall aufgeben. Es macht mir einfach so viel Spaß und ist eine so schöne Abwechslung zu meinem trockenen Büroalltagsjob. Selbst wenn das hier keiner liest, wird es trotzdem noch Beiträge geben. Dadurch, dass ich nun auch nur noch jede Woche einen Beitrag veröffentliche, fühle ich mich auch nicht mehr ganz so unter Druck gesetzt und kann am Wochenende auch noch Freizeit für mich genießen.

Gerade die ersten zwei Monate im neuen Jahr waren bei mir mega anstrengend und ich hab gemerkt, dass ich einfach mal einen Gang zurückschalten muss. Ich habe angefangen wieder neue Sachen auszuprobieren (jeah! Hab einen kleinen Wandteppich gewebt!) und ich habe mir einen Stapel Achtsamkeitsbücher gekauft, die ich demnächst alle mal durchgehen möchte. Samstags bin ich einfach mal liegen geblieben und hab die 2. Staffel von „This is Us“ gesuchtet. Außerdem haben viele meiner Pflanzen umgetopft und dabei festgestellt, dass mich Pflanzen einfach glücklich machen. Ich freue mich über jeden neuen Trieb, über jedes neue Blatt oder Blüte und bin andererseits todtraurig, wenn es einer Pflanze nicht gut geht. Im Baumarkt haben wir dann letzte Woche noch ein paar Frühlingsblumen im Topf gekauft, wie z.B. diese hübsche Hyazinthe. Außerdem gab es auch noch Ranunkeln in weiß und eine Hortensie. Diese Kleinigkeiten machen mich momentan neben dem ganzen Stress verdammt glücklich und zufrieden <3

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Kirschen

Mit ein paar nachdenklichen Worten wünsche ich euch also noch eine tolle Restwoche und einen guten Start in das Wochenende! Habt’s fein!

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  1. Ok ich gebe zu, ich bin auch durch IG auf deinen neuen Blog-Eintrag aufmerksam geworden.
    Aber!
    Ich bin eine stille Leserin deines Blogs (schon seeeehr lange), kommentiere selten bis nie etwas (egal bei welchem Blogger), herze vielleicht ab und an auf IG etwas. Das war‘s.
    Ich habe früher tatsächlich mehr Blogs gelesen, irgendwie ist alles zu IG abgewandert, was ich jedoch sehr schade finde.
    Ich hoffe, dass Blogs wieder eine Renaissance erleben (oh Gott, so ein altes Wort bei einer solch neuen Erfindung!) ähnlich wie es ja jetzt wieder hip ist, mehr Bücher oder Zeitungen zu lesen (im Gegenzug zum E-Book und E-Paper) und ich freue mich, wenn du weiter machst, denn ich bin begeisterter Fan von deinem Blog!
    Mach weiter so!
    Beste Grüße

    1. Liebe Maike, sowas find ich nicht schlimm. Aber den Weg von Instagram zum Blog schaffen vielleicht 1% und das ist ja irgendwie dann doch traurig.
      Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Der schafft doch Mut, dass Blogs irgendwann wieder mehr in den Vordergrund rücken und das teilweise sehr unpersönliche Instagram doch nicht so lange überdauern wird. Ich mag den Blog auch einfach nicht aufgeben… Dafür ist er mir die letzten 9 Jahre doch zu sehr ans Herz gewachsen!
      Ganz viele Grüße & ein großes Dankeschön!
      Yvonne

  2. Ich lese auch noch! Ich persönlich bin gar nicht so ein großer Fan von Instagram, das ist ein furchtbarer Zeitfresser…
    Und deinen Blog lese ich auch schon sehr lange und sehr gerne!
    Liebe Grüße
    Heidi

  3. Was für ein tolles Rezept.
    Ich liebe ja Käsekuchen und Muffins. Und beides zusammen ist einfach grandios. Demnächst werde ich es auf jeden Fall nachbacken.

    Ich lese leider nur noch selten Blogs, beziehungsweise finde auch nur noch selten den Weg auf meinen eigenen. Leider. Instagram lässt sich für mich irgendwie einfacher „konsumieren“, gerade im Alltag.

    Wenn ich dann doch mal etwas mehr Zeit habe, in den Ferien oder am Wochenende, nehme ich mir aber gern die Zeit, zumindest die Blogs zu lesen, denen ich folge (deiner ist einer davon). Ich habe das Gefühl, dass Blogs einfach echter sind und ich lese gern die Geschichten dahinter. Bei Instagram ist mir dann doch viel zu gestellt. Ich würde mir wünschen, dass es eine Bewusstseins-Änderung geben würde, zu mehr Echtheit/Individualität/Persönlichkeit und zurück zum Blog. <3

    1. Liebe Sussy, vielen Dank!
      Ich kann mich ja da nicht ausklammern. Ich lese eigentlich auch nur noch viel zu wenig Blogs. Was ich selbst ja so schade finde! Instagram macht es da einem wirklich nur zu einfach…

      Vielen Dank für Deine wirklich tollen Worte, die mir wirklich ans Herz gehen!

      Liebe Grüße, Yvonne

      1. Ich habe die Muffins heute gebacken. Sie sind herzallerliebst geworden. Das leckerste Rezept, das ich bisher für Muffins ausprobiert habe. Ganz lieben Dank dafür. 😉

  4. Ich teile deine Gedanken und bin mittlerweile auch der Meinung, dass vieles nur noch über Instagram kommuniziert wird. Ich finde es sehr schade, da viele Blogs mit der Zeit verschwinden.
    Dein Rezept klingt sehr gut und werde ich mir mal abspeichern.
    Liebe Grüße
    Anette

    1. Liebe Anette, ich kann mich selbst ja davon nicht frei sprechen… klar ist es immer einfacher die App zu öffnen und durch die Bilder zu scrollen. Aber Instagram ist irgendwie so vergänglich für mich… ich möchte auf jeden Fall, dass der Blog bleibt und dass auch ein Rezept das ich vor 3 Jahren hier gepostet habe auch heute hier noch gefunden wird. Diese Kommentare hier im Beitrag zeigen mir dann aber doch, dass doch noch gelesen wird und der Weg hierher gefunden wird. Der Blog ist halt einfach so ein Ding, das ich nicht einfach aufgeben mag.
      Ganz viele Grüße, Yvonne

  5. Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen liebe Yvonne. Ich blogge ja erst seit gut 1,5 Jahren und frage mich oft, ob meine Beiträge eigentlich von irgendjemandem gelesen werden. Aber ich will das Bloggen auch nicht mehr missen, da es mir einfach viel zu viel Spaß macht und wie du ja selbst schreibst eine sehr willkommene Abwechslung zum Büroalltag ist. Außerdem setzte ich mich Dank des Blogs mit einigen Themen viel intensiver auseinander und liebe einfach die Recherche und die neue Motivation die sich durch das Verfassen neuer Beiträge ergibt. Ich liebe einfach die Kreativität, die ich dank des Blogs ausleben kann. Inzwischen seh ich das ganze gelassen – auch wenn ich keine riesen Followerzahlen habe und die Interaktion auf dem Blog sich in Grenzen hält: der Blog ist mein Herzblut und gibt mir so viele Möglichkeiten mich weiterzuentwickeln und meine kreative Ader auszuleben.

    Auch wenn unsere Leser natürlich wichtig für uns sind, so kommt es doch am Ende nur auf eins an: Auf den Spaß am Bloggen. Deshalb sollten wir uns einfach weniger nach äußeren Erwartungshaltungen richten und einfach das tun, worauf wir Lust haben und einen persönlichen Nutzen ziehen können. Und wenn die Luft einfach mal raus ist und es Zeit für eine dringend benötigte Pause wird, dann ist das doch auch in Ordnung 🙂

    Ich lese deine Beiträge auf jeden total gerne und freu mich immer darüber, was du Neues auf dem Blog zu erzählen hast!

    Liebe Grüße,
    Katrin

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