Montag, 23. Oktober 2017

Traditionelle Butterplätzchen & die erste Weihnachtsdeko

{Werbung | unbezahlt}


Es ist mal wieder soweit! Der erste Weihnachtsbeitrag geht online :) Das hängt damit zusammen, dass ich alljährlich bereits Ende September/Anfang Oktober den Weihnachtsbeitrag für den Ernsting's Family Blog vorbereite. Die Weihnachtsartikel sind nun seit Freitag online und in den Filialen erhältlich und damit ihr vielleicht auch noch die Möglichkeit habt die Produkte zu ergattern, möchte ich heute Ausschnitte des Beitrags zeigen.

Außerdem sehe ich bereits in meinem Pinterest-Stream, dass das Thema Weihnachten schon aktuell ist. Die ersten Plätzchenrezepte und Dekoideen wurden bestimmt von euch schon gepinnt! ;)





Ein gutes Rezept für Butterplätzchen sollte man übrigens immer parat haben. 
Bei uns gehören Butterplätzchen jedenfalls in unser alljährliches Standardsortiment :)

Hier ist mein Rezept:


Butterplätzchen

Zutaten für den Teig:
(ergibt ca. 5 Bleche)

500 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250 g Butter, zimmerwarm
1/2 Pck. Backpulver
(ev. 2 EL Kakao)

Deko:
Zuckerschrift, Zuckerperlen, Streusel


Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine so lange kneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Sofern ihr auch einen Schokoteig machen möchtet, nehmt die Hälfte vom Teig weg und knetet nochmals 2 EL Backkakao darunter.

Den Teig nochmals kurz mit der Hand etwas nachkneten, in Folie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 0,5 cm ausrollen. Den restlichen Teig wieder kühl stellen. Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech auslegen.

Die Plätzchen ca. 8 - 12 Minuten im Ofen Backen. Wenn die Plätzchen leicht am Rand braun werden, dann sind sie fertig!

Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten auf dem Backblech ruhen lassen. Dann die Plätzchen vom heißen Blech nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Sobald die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind, könne sie mit Zuckerschrift, Zuckerguss, Zuckerperlen und bunten Streuseln bemalt und verziert werden.




Ist dieser Dekobaum aus Metall nicht einfach großartig!? Ich hab mich wirklich direkt verliebt. Übrigens eignet sich der nicht nur zum Dekorieren, sondern ihr könnt z.B. auch die Päckchen für euren Adventskalender dort aufhängen. Meine persönlichen Lieblinge sind außerdem die Auto-Betonanhänger. Sind die nicht allertollst?

Hier lest ihr meinen kompletten Beitrag auf dem Ernsting's Family Blog: Butterplätzchen mit buntem Zuckerguss
& hier kommt ihr zu den Weihnachtsartikeln im Shop: Prospekt: 20.10.2017


Welche Klassiker werden bei euch jedes Jahr gebacken?

Freitag, 20. Oktober 2017

Aus Papas Gemüsekiste: Zucchini-Schoko-Muffins mit Kokos

Zucchini-Schoko-Muffins mit Kokos

Die Gemüsekiste von meinem Papa aus seinem Garten ist für mich immer eines der schönsten Mitbringsel aus der Heimat. Aktuell ist er noch mit der Kartoffelernte beschäftigt und die letzten paar Zucchinis und Tomaten konnte ich auch noch ergattern. Aber ehrlich - Zucchinis sind so gar nicht unser Gemüse. Wir kochen wirklich sehr selten mit Zucchinis und deswegen habe ich echt immer Probleme das Gemüse aufzubrauchen.

Früher haben wir öfter mal leckeren Zucchinikuchen mit Schokoladenüberzeug gemacht. Daher dachte ich, dass man die Zucchini ganz sicherlich auch gut verbacken kann. Zucchini und Schokolade sind eine super Kombi - dazu ein bisschen Kokosflocken und das Aroma ist perfekt!

Zucchini-Schoko-Muffins mit Kokos


Zutaten für 12 Stück:
60 g Kokosraspeln
180 g Mehl
50 g Kakao
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier, leicht geschlagen
50 g brauner Zucker
180 g Zucker
120 ml Milch
1 TL Vanille-Extrakt
50 ml Sonnenblumenöl
240 g Zucchini, ausgedrückt
80 g Schokodrops oder Schokostreusel

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.

Die Kokosraspeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 8 Minuten backen bis die Raspeln leicht gebräunt sind. Währenddessen ab und zu mal umrühren, damit die die Raspeln nicht verbrennen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.

In einer weiteren Schüssel Eier, Zucker, Milch, Vanilleextrakt und Sonnenblumenöl zusammen vermischen. Die Mehlmischung zu den nassen Zutaten zufügen und zu einem Teig verrühren. 
Die Zucchini, Schokostückchen und Kokosraspeln dazugeben.

Den Teig in die Förmchen füllen und für 25 - 30 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe machen!
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.


Zucchini-Schoko-Muffins mit Kokos


Fantastisch!! Die Muffins sind richtig saftig geworden! Trotz der ordentlichen Portion Zucker und Schokolade sind sie aber gar nicht mal so sehr süß und treffen damit genau meinen Geschmack. Ausgekühlt schmecken mir die Muffins sogar noch besser als backfrisch aus dem Ofen.

Ähm. 12 Stück waren es einmal - sind es aber irgendwie nicht mehr ... Ich habe die Muffins gestern Abend gebacken und einige davon sind entweder direkt im Mund gelandet oder wurden heute als Kaffeesnack mit zur Arbeit geschleppt.

Ich diesem Sinne wünsche ich euch ein fröhliches Wochenende! Dem Wetter nach zu urteilen werden wir dieses höchstwahrscheinlich auf der Couch verbringen :)


Backen mit Gemüse? Welche Erfahrungen habt ihr?

Montag, 16. Oktober 2017

Brotzeit: Tomaten-Feta-Aufstrich mit frischem Basilikum


Ich melde mich zurück von einem Wochenende aus der Heimat :) Bis auf die Fahrt war das Wochenende auch ziemlich entspannt - aber diese Autobahnfahrten machen mich echt feddich. Früher war ich 2,5 Stunden mit dem Auto zu meinen Eltern unterwegs. Der Rückweg am Sonntag ging sogar oft noch schneller. Mittlerweile habe ich am Freitag fast 4 Stunden gebraucht, musste eine Ausfahrt früher raus und bin irgendwo durch die Pampa gegurkt. An dieser Stelle mal wieder ein Hoch auf das Navi! Am Sonntagabend waren die Straßen auch so richtig voll. Die komplette A6 {in und um Heilbronn} ist eigentlich momentan Baustelle und auf der A5 war mal wieder Megastau. Ich hab die Nase wirklich voll - würden meine Eltern nicht fernab von einem Bahnhof leben und müsste ich nicht zig-Mal umsteigen, dann würde ich zukünftig wohl die Bahn bevorzugen. Nunja. Im November sind wir wieder da. Da darf sich dann aber der Herzmann hinter das Steuer setzen.

Ja... was mache ich denn immer so bei meinen Eltern? Erstmal: Digital Detox. Das Handynetz ist so schlecht, dass ich ganz einfach offline bin. Oft treffe ich natürlich liebe Freunde, aber dieses Mal war ich wirklich nur mit meinen Eltern zusammen. Ich habe sie jetzt schon seit einigen Wochen nicht mehr gesehen und auch das nächste Mal beim Besuch im November werde ich nicht viel Zeit haben. Gegessen wird immer und das Mama-rundum-Sorglospaket ist immer geschnürt. Bereits Wochen vorher werde ich gefragt, was Sonntags denn auf den Mittagstisch kommen soll. Klar wünsche ich mir immer Gerichte die es bei uns nicht auf den Tisch kommen, ich aber total gerne esse. So wie dieses Mal: Rouladen mit Kartoffelpü und Rotkraut. YAMMY!! Und eine Portion für den nächsten Tag und dem Herzmann bekomme ich auch immer gleich mit.

Außerdem ist bei meinen Eltern abends immer Brotzeit angesagt. Warm gegessen wird am Mittag. So einen Ablauf kenne ich ja so überhaupt nicht mehr. Unsere warme Mahlzeit am Tag hat sich auf das Abendessen verlagert. Deswegen genieße ich immer eine zünftige Brotzeit bei meinen Eltern.

Natürlich packt auch hier meine Mama immer die Lieblingssachen in den Einkaufswagen und kauft sogar noch immer eine Wurst für den Herzmann mit {obwohl der ja gar nicht dabei ist ...}. Hier gibt's heute ein Rezept für einen Tomaten-Feta-Aufstrich. Der kommt bei uns zum Frühstück auf den Tisch oder wird in den praktischen kleinen Gläsern mit zur Arbeit genommen. So Aufstriche sind so richtig schnell gemacht und schmecken einfach viel besser als langweiliger Frischkäse :)






Zutaten für ca. 250 g


100 g Feta
100 g Frischkäse
1/4 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
40 Tomaten, getrocknet in Öl eingelegt
Salz + Pfeffer
eine handvoll frischer Basilikum


Zubereitung

Alle Zutaten mit einem Pürierstab zerkleinern. Am besten dazu schmeckt frisches Brot. 
Passt aber auch prima auf Crackern oder Brotstangen.




Wie war euer Wochenende? Erzählt mir doch ein bisschen davon! :)


Freitag, 13. Oktober 2017

Quark-Bällchen mit Apfelfüllung und Zimtzucker

Quark-Bällchen mit Apfelfüllung und Zimtzucker

Momentan herrscht bei uns wirklich große Apfel-Liebe. Ich persönlich mag Äpfel ja als rohes Obst gar nicht mal so gerne, aber in einem Kuchen oder Gebäck verbacken schmecken Äpfel einfach fantastisch. Zuletzt gab es ja kürzlich erst hier den leckeren Apfelstrudel aber auch die Rezepte für Apfelpfannkuchen | Apfel-Zimt-Waffeln & Apfel-Zimt-Cupcakes kann ich euch nur ans Herz legen :)  Ihr seht... es gab schon jede Menge Apfelgebäck hier auf dem Blog.

Also geht es heute auch fröhlich mit Äpfeln weiter und zwar verstecken sich die Äpfel bei diesem Rezept in den leckeren Quark-Bällchen, die man zum Beispiel auch super mit auf Arbeit nehmen kann. Ich hab allerdings meine Quark-Bällchen backfrisch hübsch in einer Dose verstaut und werde diese heute mit in die Heimat zu meinen Eltern nehmen.

Quark-Bällchen mit Apfelfüllung und Zimtzucker

Zutaten:
Für ca. 18 - 20 Stück

150 g Magerquark
6 EL Öl
1 Ei
200 g Zucker
Salz
300 g Mehl
1 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Pck. Vanillezucker
200 g säuerliche Äpfel
1 Prise Zimt
1 EL Zitronensaft
100 g Butter
1 TL Zimt

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Quark, Öl, Ei, 70 g Zucker, 1 Prise Salz, Mehl, Backpulver und Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Mit der Hand nochmal kurz durchkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und Teigscheiben mit ca. 8 cm Durchmesser ausstechen. 

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Zitronensaft darüber geben und 1 EL Zucker darunter mischen. Eine Prise Zimt zufügen.

Ca. 1 TL der Apfelwürfel auf die Mitte einer Teigscheibe geben und mit den Händen den Teig um die Apfelstücke verschließen und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im unteren Ofendrittel 12 - 15 Minuten goldbraun backen. 

Butter schmelzen, Zimt und den restlichen Zucker vermischen. Die Brötchen noch heiß mit der Butter bestreichen und im Zimtzucker wälzen. Dann am besten gleich lauwarm verspeisen. So schmecken sie am Besten!


Quark-Bällchen mit Apfelfüllung und Zimtzucker


Ich wünsche euch ein richtig schönes Wochenende! Genießt die hübsche Oktober-Sonne!


Montag, 9. Oktober 2017

Badische Kürbissuppe mit einem guten Schuss Wein

Badische Kürbissuppe mit Wein Hokkaido Baden

Der Herbst hat bei uns erst so richtig angefangen, wenn auch die erste Kürbissuppe verputzt wurde. Kürbissuppenrezepte habt ihr bestimmt schon hundertfach gelesen, aber es gibt auch wirklich so viele verschiedene Zubereitungsarten! Ich zeige euch heute die badische Variante. Und was darf da auf keinen Fall fehlen? Natürlich der gute Schuss Wein! Dazu habe ich meinen Lieblingskürbis den Hokkaido hergenommen. Mit dem hat man auch am wenigsten Stress und ich liebe einfach diese knallorangene Farbe! Sieht das nicht fantastisch herbstlich aus?




Zutaten:
500 g Hokkaido-Kürbis 
1 Möhre
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
125 ml Weißwein (Riesling oder Müller)
750 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 ml Saure Sahne
1 Lorbeerblatt
1 Prise Muskatnuss, Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Kürbis aufschneiden, Kerne entfernen und in Stücke schneiden. Schälen ist beim Hokkaido nicht notwendig. 
Zwiebel und Möhre schälen und klein hacken.

In einem ausreichend großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und Möhre darin andünsten.
 Dann das Tomatenmark zufügen und ca. 1 Minute mitrösten. Die Kürbisstücke dazugeben und kurz anbraten. 
Alles mit dem Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. 
Das Lorbeerblatt hinzugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Nach der Kochzeit das Blatt entfernen.

Die Suppe pürieren. Sahne und Saure Sahne in ein Gefäß geben. Darauf zwei Schöpfkellen von der Suppe geben und zusammen pürieren. Dann gibt's keine Klümpchen in der Suppe. 
Alles zusammen in den Topf geben und verrühren. Nicht mehr kochen.
Am Ende mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Für die Garnitur haben wir eine handvoll Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett angeröstet.
Dazu gibt es ein paar Tropfen leckeres Kürbiskernöl.


Dazu gibt's die köstlichen Kartoffelbrötchen die ich noch schnell am Abend vom Bäcker geholt habe.

Badische Kürbissuppe mit Wein Hokkaido Baden
Diese Variante schmeckt zwischendurch auch mal richtig lecker und ist für uns eine gute Alternative. Wir essen Kürbissuppe nämlich sonst immer mit Kokosmilch & Ingwer.

Nach über einem Jahr konnte ich nun auch endlich mal den Emailletopf von Ikea einweihen. Der stand die ganze Zeit noch eingeschweißt im Schrank. Im  letzten Jahr habe ich den nämlich passend zu unseren Küchenaccessoires gekauft ;)


Wie esst ihr eure Kürbissuppe denn am Liebsten?